Montag, 26. November 2018

Glück

Von einem schrecklichen Leiden des zu Ende gehenden Körpers erlöst zu werden, um in die für uns Zurückgebliebenen unbeschreiblichen Schönheit des Kosmos einzugehen, ist ein Glück. Mein gutmütiger und von Natur aus frohen Schwager Willi Grünenfelder aus Sargans hat diesen Schritt in die für uns noch unbekannte Welt getan.

Die folgenden Bilder erzählen auch vom Glück, von einem andern:
Ein Buschman, besser ein San, gräbt ein etwa metertiefes Loch in meinem Garten. Rechts davon kann man eine Knolle mit einem langen Stengel liegen sehen. Eine sehr geheimnisvolle und begehrte Wurzelknolle der Urmenschen Afrikas.

Der San setzt die Knolle ziemlich in die Tiefe, schüttet sehr sanft die Erde wieder hinein
und sagt, dass sich diese Knolle weiter bis zum Grundwasser hinab entwickelt und sich mit dem köstlichen Nass auffüllt für uns Menschen in der Wüste, damit wir überleben können.

Am Schluss lächelt er mich an und sagt, dass diese sehr seltene Pflanze dem Menschen dieses Gartens Glück verheisst. Dann schaut er mich ernst an und sagt nochmals:"Von jetzt an wirst Du nur Glück erleben! Ich weiss es; aber bitte, verrate niemandem hier, dass Du diese Pflanze im Garten hast. Sie ist klein und unsichtbar für normal Vorbeiziehende. "
Morgen werde er wieder kommen und ein Geschenk abholen.
Dieser San gehört zu jenem Stamm, von dem die Wissenschaftler heute sagen, dass er der erste Mensch dieser Erde sei.
Dieser Mensch ist sehr zufrieden. Ich hätte sein Gesicht mit den leuchtenden Augen gerne hier abgebildet, aber er hat es mit nicht erlaubt. Eine Ärztin hat ihn einmal bei mir gesucht und nach seinem Namen gefragt.
Aber ich weiss es auch nicht.

  1. Er kommt oft im APC vorbei, bringt seltene Geschenke mit wie ein Straussenei oder Stacheln der Schweine oder seltene Samen von Wüstenblumen.




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