Mein Nachbar parkt im Schatten eines meiner über den Zaun ragenden Baumes wein kleines Auto, das aussieht wie eine Hundehuette auf Rädern. Es ist so klein, viereckig und kostet neu nur 3000.-CHF. Dafür würde mir die Bank Kredit geben.
Der Grund, um so einen Kleinwagen zu kaufen, ist berechtigt, da er fuer 1000 km nur einen Tank voll Petrol braucht, und der grosse Ford Bus fuer 10 Personen schon 10 jährig ist und deshalb geschont werden muss, auch wenn der Motor noch sehr stark ist; nur die Karosserie verliert langsam seine Teile.
In ganz Namibia ist leider kein einziges Hundehuettchen auf Rädern mehr zu kaufen, da sie nach der Einfuhr von Japan schnell wie frische Brötchen weg sind.
Da kam der Handy-Verkaeufer Mohammed aus Pakistan yu mir mit der Botschaft, dass er seinen Kleinwagen VW Golf nur fuer 110'000.- Namibia Dollar ( CHF 5'500.-) bei 70 km verkaufe. Ich lehnte ab mit der Begruendung, nicht do viel Geld zu haben. Da er mein Freund aus Pakistan sei, müsse ich ihm nur 90'000.- ND geben (CHF 4'000.-). Da sagte ich zu. Auf dem Polizeiposten wollten wir seine Papiere auf meinen Namen umschreiben, und nach 2 stuendigem Warten bezahlte ich. Als wir den Posten verliessen, rief uns die Polizistin zurück; denn wir hätten die falsche Auto-und Motornummer angegeben, was sicher nicht unser Problem war; denn sie schrieb die Nummern falsch ab; auf meinem Handy waren die Nummern korrekt. Sie schrieb lange neue Zettel und verlangte wieder Geld. Kurz nach dem Wegfahren rief eine Polizistin an und befahl uns, umzukehren. Es war die Chefin, die mir das Geld zurückgab , und ein Disziplinarverfahren wurde fuer die Betrügerin angesagt. Sie umarmte den Pakistani und sagte: Du bist doch mein Freund!
Am andern Tag mussten wir das Auto bei der Fahrzeugkontrolle untersuchen lassen. 3 Wagen standen vor uns, und bei jedem Wagen dauerte die Untersuchung eine halbe Stunde. Das wurde gründlich getan. Als unser VW an der Reihe war, wurde der Pakistani etwas nervös und begrüsste jeden Polizisten als seinen Freund. Als er die Motorhaube öffnete, waren die Freunde nicht so begeistert; denn der Kühlwasser Behälter zeigte einen Riss. Der Pakistani kam zu vor und erklärte, dass dieses kleine Problem morgen behoben sein werde; er sei doch ihr Freund. Ich bezahlte, aber die Polizei hatte in der Kasse kein Rückgeld: aber der Pakistani zeigte sich grosszügig und sagte: Behalt5et das Geld; denn ihr seid meine Freunde.
Wir wurden mit Lachen entlassen, und auf dem Heimweg erklärte mir der Pakistani, dass er überall, wo er hingehe, Freunde habe.