Aeffchen huschten über die Strasse. Ich wollte sie nochmals sehen und aus der Nähe betrachten. Dazu hielt ich einige Nüsse hin, und ein Aeffchen kam zurück, packte mit der rechten Hand diese Nüsse, nahm mit der linken meinen Finger und schüttelte ihn kurz, während es mir in die Augen schaute, und dann rannte es weg.
Meine Eltern haben mich damals gelehrt, jedesmal, wenn ich etwas von jemandem bekomme, zu danken.
Oft höre ich von Besuchern, wie die Leute in Europa das Danken verlernt haben. Entweder haben die zu viel oder niemand erzieht sie mehr.
Und doch: Wer hat denn dieses Aeffchen erzogen, damit es sogar einem Menschen zu danken wagt?
Oder hat die Evolution beim Menschen aufgehört, um bei den Tieren weiter zu gehen?
Dienstag, 13. November 2012
Freitag, 9. November 2012
echte und falsche Spieler
Besuch im APC.
Es geht nun darum, die falschen von den echten Spielern zu unterscheiden.
Wer gewinnt und mir das Resultat: "Die echten Spieler" beim Namen mitteilen kann, erhält gratis eine neue CD vom APC.
Es geht nun darum, die falschen von den echten Spielern zu unterscheiden.
Wer gewinnt und mir das Resultat: "Die echten Spieler" beim Namen mitteilen kann, erhält gratis eine neue CD vom APC.
Samstag, 27. Oktober 2012
Heisser Sturm
Es war sehr sehr heiss und eine drückende Stimmung liess die Kinder nicht einmal mehr lachen. Als ich sah, wie sich von einer Minute zur andern alles in Dunkeheit zu hüllen begann, wie der Wind die Aeste knackte und herumschleuderte, beorderte ich alle Kinder in die Hütten. Zum Glück befand sich die Kamera in meiner Tasche, und bevor es dunkel wurde , konnte ich noch knapp dieses Bild knipsen. Danach wurde es für einige Minuten einfach dunkel. Sand, Steine und Aeste wirbelten herum. Ich konnte mich nur mit Mühe in meinen Unterrichtsraum hintasten.
Plötzlich war alles vorbei. Es wurde hell, und mit Blitzen sauste ein Platzregen nieder.
Beginn der kleinen Regenzeit! Und nun gings ans Reinigen der Instrumente. Alles war mit dickem Staub und Sand bedeckt.
Plötzlich war alles vorbei. Es wurde hell, und mit Blitzen sauste ein Platzregen nieder.
Beginn der kleinen Regenzeit! Und nun gings ans Reinigen der Instrumente. Alles war mit dickem Staub und Sand bedeckt.
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Grosses Geschenk an jene Lehrer
Die Lehrer und Lehrerinnen, welche das ganze Jahr hindurch zu ihren Schülern so gut Sorge trugen, dass sie keine Kinder und Jugendliche verloren, bekommen als Geschenk die vom APC bezahlte Weiterbildung an der Musikwoche in Swakopmund, die jedes Jahr im Dezember stattfindet.
Das sind:
Selma Angala, liknks im Bild (Geigenlehrerin)
Junias Nafine, der Guitarrenlehrer (32 Schüler!)
Pohamba Naholo als Marimbateacher
Priscilla Sheendo, die Blockflötenlehrerin und
Ronaldo Kandume, der hochbegabte Dirigent der beiden APC Orchesters
Also 5 Leute werden dieses Jahr eingeladen zum Dank für ihren guten Einsatz im APC.
Das sind:
Selma Angala, liknks im Bild (Geigenlehrerin)
Junias Nafine, der Guitarrenlehrer (32 Schüler!)
Pohamba Naholo als Marimbateacher
Priscilla Sheendo, die Blockflötenlehrerin und
Ronaldo Kandume, der hochbegabte Dirigent der beiden APC Orchesters
Also 5 Leute werden dieses Jahr eingeladen zum Dank für ihren guten Einsatz im APC.
Dienstag, 23. Oktober 2012
Jetzt wirds gefährlich
Ein Poltern und Krachen auf dem Hausdach liessen mich öfters aufwecken. Ich dachte an meine Katzen, die vielleicht den Vollmond spürten; doch plötzlich rannten sie herein und versteckten sich unter dem Bett. Das Krachen wurde lauter. Ich schloss eilends die Tür und dachte, dass die Räuber stehlen mögen, was sie wollen, wenn sie nur mir nichts antun.
Am Morgen, als ich das Haus verliess, sah ich 2 junge Affen auf dem Dach frühstücken.
Ich wunderte mich, wie diese Tiere aus dem Busch hierher in die Stadt den Weg fanden, und ausgerechnet in mein Haus.
Einige unserer Lehrerinnen warnten mich, weil das Erscheinen dieser Tiere ein schlechtes Omen sei; jemand wolle mir Böses antun.
So, wie diese Aeffchen friedlich auf dem Dach hockten, kann man nicht von schlechten Zeichen reden. Im Gegenteil!
Am Morgen, als ich das Haus verliess, sah ich 2 junge Affen auf dem Dach frühstücken.
Ich wunderte mich, wie diese Tiere aus dem Busch hierher in die Stadt den Weg fanden, und ausgerechnet in mein Haus.
Einige unserer Lehrerinnen warnten mich, weil das Erscheinen dieser Tiere ein schlechtes Omen sei; jemand wolle mir Böses antun.
So, wie diese Aeffchen friedlich auf dem Dach hockten, kann man nicht von schlechten Zeichen reden. Im Gegenteil!
Montag, 22. Oktober 2012
Blütenpracht
Die ganze Stadt Tsumeb hat sich in rot gehüllt. Strassenalleen und Gärten leuchten in der grössten Hitze, auch ohne Regen spriessen überall Blüten hervor.
Sonntag, 21. Oktober 2012
Ein Tag später
Heute, Samstag Morgen, wollte ich einmal lange ausschlafen. Ein emsiges Rufen und Läuten ging los. Mit dem Ausruhen war nichts!
Alle Harfenmädchen standen am Zaun und baten mich, das APC nicht zu verkaufen. Sie wollten den Schlüssel abholen, um üben zu gehen.
Die Flöten-und Geigenlehrerinnen riefen mich an, ob ich am Abend ihren Garten anschauen komme; denn sie wollen den ganzen Tag rechen, putzen etc.
Penelao kam sich entschuldigen wegen des freien Einlasses der Räuber. Sie hätte Angst vor ihnen gehabt.
Die Brass-Bläser packten die Instrumente, um am Mittag im Armenviertel schöne Märsche zu spielen.
Der Guitarrenlehrer sagte, dass er auf die Million N$ verzichten wolle. Er möchte doch ein guter Lehrer sein.
Und Bongani meinte, dass ich ihm einige Cello schenken sollte, damit er zuhause unterrichten könnte.
Matthew, ein Zeichnungsschüler rief, dass er eine Demonstration gegen den APC-Verkauf organisieren würde.
Ich hatte doch nicht geglaubt, dass die Lehrer und Schüler meinen Wut-Witz ernst nehmen würden.
Der Witz, so blöd er eigentlich war, hatte doch seine gute Wirkung.
Alle Harfenmädchen standen am Zaun und baten mich, das APC nicht zu verkaufen. Sie wollten den Schlüssel abholen, um üben zu gehen.
Die Flöten-und Geigenlehrerinnen riefen mich an, ob ich am Abend ihren Garten anschauen komme; denn sie wollen den ganzen Tag rechen, putzen etc.
Penelao kam sich entschuldigen wegen des freien Einlasses der Räuber. Sie hätte Angst vor ihnen gehabt.
Die Brass-Bläser packten die Instrumente, um am Mittag im Armenviertel schöne Märsche zu spielen.
Der Guitarrenlehrer sagte, dass er auf die Million N$ verzichten wolle. Er möchte doch ein guter Lehrer sein.
Und Bongani meinte, dass ich ihm einige Cello schenken sollte, damit er zuhause unterrichten könnte.
Matthew, ein Zeichnungsschüler rief, dass er eine Demonstration gegen den APC-Verkauf organisieren würde.
Ich hatte doch nicht geglaubt, dass die Lehrer und Schüler meinen Wut-Witz ernst nehmen würden.
Der Witz, so blöd er eigentlich war, hatte doch seine gute Wirkung.
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