Montag, 11. August 2025

Die namibianische Top-Regierung feierte

 am letzten Samstag den internationalen Tag der indigenen und vernachlässigten Volksgruppen. 


Obwohl es sehr kalt war, versammelten sich Volksgruppen morgens früh im sogenannten UN-Park in Tsumeb zusammen. Um 08 Uhr begann der Marsch durch die ganze Stadt bis zum weit weg entlegenen Fussballstadion, wo die verschiedensten indigenen Gruppen ihre traditionellen Tänze darboten.

Das APC war eingeladen, um den Marsch mit der Brass-Band anzuführen, dahinter die Polizei-Band etc. Die Marimba Gruppe des APC spielte zwischen jeder Tanzvorführung der einzelnen Gruppen speziell angepasste Musik, und die Vize-Präsidentin ermunterte die vielen Zuschauer immer wieder, wie wichtig es sei, diese Volksgruppen zu schützen, ihnen zu helfen und sie ernster zu nehmen. Am Schluss forderte diese Präsidentin die Marimba-Spieler auf, nochmals zu spielen, damit alle Anwesenden mittanzen können, und sie führte selbst den Tanz an. Die Stimmung wurde immer lebendiger und heiterer,, und von Müdigkeit keine Rede, auch wenn es schon weit über der Mittagszeit war.

Am Schluss erhielten alle eine Mahlzeit, und da kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus, als ich sah, wie Dutzende von Polizisten in kurzer Zeit es fertig brachten, die Masse von Tausenden Kindern und Jugendlichen in zwei Kolonnen aufzustellen, um den Teller mit Kartoffelsalat, Reis und etwas Fleische entgegen nehmen zu können.

"Es war einfach schön!" sagten unsere Spieler beim Heimfahren.
Eine Touristin aus der Schweiz durfte dabei sein und alles mitverfolgen. Sie besuchte sogar das APC und bemerkte etwas verschämt, dass so eine Erfahrung ihren Flug und die teuren Unterkünfte in den Luxuslodgen wett machte; in einer solch harmonischen Gemeinschaft fühle sie sich wohl.

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