Schade, dass Carla Kreis aus Zürich, die Lehrer und Schüler in Geige und Viola während 2 Monaten intensiv unterrichtete, wieder heimgehen muss. Heute Nacht wird sie fliegen.
Wir werden sie vermissen, nicht nur als gute Lehrerin, sondern auch als gutes Vorbild; denn sie war immer fröhlich und alle konnten sich auf sie verlassen.
Mit erst 19 Jahren war sie schon so tragfähig.
Für Ihr Medizinstudium wünschen wir ihr alles Gute!
Samstag, 31. August 2013
Mittwoch, 28. August 2013
Und der Friede ist plötzlich weg
Am Montag fuhr ich mit der 2. Mädchengruppe, welche am Harfen-Workshop teilnahm, in die Etosha. Da wir Ferien haben, konnte ich mir diese Zeit nehmen.
Und da sah ich etwas Einmaliges:
Hunderte von Zebras tranken aus einer Wasserstelle, während grosse Herden von Elefanten darauf warteten, sich im Wasser nochmals tummeln zu können. Das Warten vertrieben sie sich mit Spielen, indem sie einander an den Rüsseln zogen oder mit den Ohren wedelten. Ein idyllisches und friedliches Bild.
Und plötzlich begann der Boden zu beben. Mit lautem Heulen und Poltern jagten die Tiere in eine Richtung davon.
Neben mir schrie ein Kind :" Ein Löwe!"
Eine Löwin jagte herbei, und plötzlich stand sie still; vermutlich konnte sie das anvisierte Tier wegen des dichtaufgewirbelten Staubes der fliehenden Herden nicht mehr sehen.
Während ein alter Elefant sich ganz dicht an meine rechte Autoscheibe wagte, als ob er bei mir Hilfe suchte, umringten links drüben die männlichen Elefanten ihre Weibchen und Babies, damit ihnen nichts angetan werden kann. Dann starrten alle zur Löwin hinüber, welche sich niederlegte und den ganzen Platz in Schach hielt; und dies mehr als eine Stunde.
Wir mussten weiterfahren, leider! Gerne hätte ich noch länger in dieser Spannung ausgeharrt und die Fortsetzung weiter verfolgt; aber nach Sonnenuntergang darf man im Park nicht mehr herumfahren.
Und da sah ich etwas Einmaliges:
Hunderte von Zebras tranken aus einer Wasserstelle, während grosse Herden von Elefanten darauf warteten, sich im Wasser nochmals tummeln zu können. Das Warten vertrieben sie sich mit Spielen, indem sie einander an den Rüsseln zogen oder mit den Ohren wedelten. Ein idyllisches und friedliches Bild.
Und plötzlich begann der Boden zu beben. Mit lautem Heulen und Poltern jagten die Tiere in eine Richtung davon.
Neben mir schrie ein Kind :" Ein Löwe!"
Eine Löwin jagte herbei, und plötzlich stand sie still; vermutlich konnte sie das anvisierte Tier wegen des dichtaufgewirbelten Staubes der fliehenden Herden nicht mehr sehen.
Während ein alter Elefant sich ganz dicht an meine rechte Autoscheibe wagte, als ob er bei mir Hilfe suchte, umringten links drüben die männlichen Elefanten ihre Weibchen und Babies, damit ihnen nichts angetan werden kann. Dann starrten alle zur Löwin hinüber, welche sich niederlegte und den ganzen Platz in Schach hielt; und dies mehr als eine Stunde.
Wir mussten weiterfahren, leider! Gerne hätte ich noch länger in dieser Spannung ausgeharrt und die Fortsetzung weiter verfolgt; aber nach Sonnenuntergang darf man im Park nicht mehr herumfahren.
Sonntag, 25. August 2013
mühsamer CD - Verkauf
Zum Dank für das fleissige Spielen fuhr ich heute mit der ersten Gruppe des Harfenworkshops in die benachbarte Etosha.
Am Eingang zur Etosha befindet sich das staatl. Ressort Zentrum Namutoni. Hier gibt es einen grossen Kiosk, der von den Touristen besucht wird. Ich dachte, dass hier die beste Verkaufsstelle für unsere neue Marimba CD sein würde und suchte die Managerin dieses Zentrums auf. Nach langem fand ich sie beim Feuerholz-abladen. Schwere Säcke Hartholz schleppte sie in einen Schopf. Ich folgte ihr nach und brachte ihr mein Anliegen vor. Sie gab mir freundlich zu verstehen, dass so ein CD-Verkauf zuerst schriftlich beim Hauptbüro für Tourismus in Windhoek beantragt werden muss. Da ich aus Erfahrung weiss, wie solche Anträge oft nicht beantwortet werden, bleibt mir nur der Direktverkauf an speziellen privaten Einrichtungen .
Am Eingang zur Etosha befindet sich das staatl. Ressort Zentrum Namutoni. Hier gibt es einen grossen Kiosk, der von den Touristen besucht wird. Ich dachte, dass hier die beste Verkaufsstelle für unsere neue Marimba CD sein würde und suchte die Managerin dieses Zentrums auf. Nach langem fand ich sie beim Feuerholz-abladen. Schwere Säcke Hartholz schleppte sie in einen Schopf. Ich folgte ihr nach und brachte ihr mein Anliegen vor. Sie gab mir freundlich zu verstehen, dass so ein CD-Verkauf zuerst schriftlich beim Hauptbüro für Tourismus in Windhoek beantragt werden muss. Da ich aus Erfahrung weiss, wie solche Anträge oft nicht beantwortet werden, bleibt mir nur der Direktverkauf an speziellen privaten Einrichtungen .
Donnerstag, 22. August 2013
Touristen sind nicht einfach Touristen
Heute Morgen besuchte uns eine deutsche Touristengruppe, bestehend aus Lehrern und Lehrerinnen. Das war auch für uns alle im APC ein sehr positives Erlebnis. Menschen aus Europa, die sich am Marimbaspiel, am Tanz der Mädchen und vor allem auch am Spiel der Harfen so freuten und an uns alle sehr neugierige und tiefe Fragen stellten.
Die Schwarzen auf der Bühne und die Weissen auf den Zuschauerbänken kamen einander näher.
Es war eine gegenseitige Bereicherung!
Die Schwarzen auf der Bühne und die Weissen auf den Zuschauerbänken kamen einander näher.
Es war eine gegenseitige Bereicherung!
Bitte, nur keine Väter
So ein Harfenworkshop ist für alle Teilnehmerinnen recht anstrengend. Nach 3 Stunden intensivem Üben folgt eine 2- stündige Pause, wo die Mädchen Lego spielen und danach eine Wohnung aus Stühlen und Wolldecken bauen, welche für den tiefen Mittagsschlaf dient.
Sie teilen jeweils Rollen auf, wie die beiden grossen Mädchen spielen die Mütter, und alle andern sind Tanten und Kinder, die sich im Haus zur Ruhe legen.
"Nur keine Väter, denn die wollen wir nicht!"
Ich stelle fest, dass die meisten der Kursteilnehmerinnen gar keine Väter haben.
Sie teilen jeweils Rollen auf, wie die beiden grossen Mädchen spielen die Mütter, und alle andern sind Tanten und Kinder, die sich im Haus zur Ruhe legen.
"Nur keine Väter, denn die wollen wir nicht!"
Ich stelle fest, dass die meisten der Kursteilnehmerinnen gar keine Väter haben.
Mittwoch, 21. August 2013
Nur nicht heimgehen!
Am liebsten möchten sie am Schluss, bevor sie eigentlich heimgehen sollten, noch zusammen improvisieren.
Sie suchen Ausreden wie: Jetzt ist mir gerade eine gute Melodie eingefallen, die ich unbedingt noch üben möchte; oder: Ich helfe noch aufräumen; oder: Ich schlafe hier und bewache die Harfen; denn zuhause erwartet mich niemand etc...
Sie suchen Ausreden wie: Jetzt ist mir gerade eine gute Melodie eingefallen, die ich unbedingt noch üben möchte; oder: Ich helfe noch aufräumen; oder: Ich schlafe hier und bewache die Harfen; denn zuhause erwartet mich niemand etc...
Auch das gehört dazu
Der Harfenworkshop , für den sich 16 Kinder angemeldet haben, läuft erstaunlich gut voran. Es wird ganz intensiv unterrichtet und geübt. Es gibt keine Ablenkung, und das ist sicher der Grund, weshalb diese Kinder unermüdlich die Saiten zupfen und dabei kaum müde werden. Während der Mittagszeit wird ihnen etwas zu Essen serviert, und dann aber schlafen sie tief , wo immer sie sitzen und liegen.
Am Abend laufen sie singend nach Hause, in ihr Armenviertel zurück.
In der Mitte rechts ist die Volontärin Silja Aggeler aus Landquart CH zu sehen. Ich bin froh um sie; denn sie hilft überall mit, wo sie gefragt wird.
Am Abend laufen sie singend nach Hause, in ihr Armenviertel zurück.
In der Mitte rechts ist die Volontärin Silja Aggeler aus Landquart CH zu sehen. Ich bin froh um sie; denn sie hilft überall mit, wo sie gefragt wird.
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