Montag, 30. Juni 2014

Wer hat denn das alles bezahlt?

Die 2.Geigenhütte, in welcher der 17 jährige Ronaldo, der Ende July zum Yehudi Menuhin Orchester in Gstaad eingeladen wurde, unterrichtet, wurde von einer interessanten Frau aus Amerika bezahlt. Marianne Leu, die Schwester von Hans Leu und Mutter von 2 Kindern weiss, wie man durch Geduld und Liebe erzieht, deshalb:"To love is to educate". So wollte sie dieses Hüttchen nennen.
Ich habe einmal einem männlichen Löwen in der Etosha zugeschaut, wie er seine Kinder erzieht. Mit scharfem Blick sass er da, beobachtete seine 4 Jungen, wie sie miteinander herumtollten. Wurden sie zu wild, klatschte er mit dem Schwanz auf den Sand und stiess einen Brüllton hervor. Aber er liess sie nie aus den Augen. Sein Weibchen war vermutlich auf der Jagd.

Donnerstag, 26. Juni 2014

Wer hat denn all das bezahlt?

Pater Walter Mathis aus der Innerschweiz war jahrelanger Missionar in Südafrika. Damals hatte er unsere Marimba Gruppe nach Sterkspruit eingeladen, um seinen vielen Jugendlichen in der Pfarrei einen Marimba Workshop zu erteilen. Das war in den Drakensbergen, einer wunderschönen Landschaft. Eines Nachts hatte es geschneit. Unsere Jugendlichen aus Namibia hatten Angst wegen des ungewohnten, alles überdeckenden Weiss und verkrochen sich unter die Betten. Pater Mathis hatte sie getröstet, lud sie zu einem feinen Braten ein, und es entstand eine gute Beziehung zwischen ihnen. Er kam später das APC besuchen und fand, dass es sich wirklich lohnt, in dieses Projekt zu investieren. So hatte er, auch wenn er das Geld für seine  Pfarrei Arbeit selber gut hätte gebrauchen können, ein ganzes Musikhüttchen für APC bezahlt.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Wer hat denn all das bezahlt?

Das grosse Cello Haus wurde vor 7 jahren von der Familie Adolf Leu, einem Bruder von Hans Leu, gespendet. Nicht nur das:
Sein Sohn Beat, ein Swiss-Pilot flog eines Tages nach Namibia und lud uns zu einem Flug über das Kavango Delta ein. Von oben konnten wir die noch ganz unberührte Natur mit Hunderten von Elefantenherden beobachten. Der Kavango Fluss versickert einfach im Sumpf, der einzige Fluss, der nicht in ein Meer mündet.
Zum Cello Haus zurück: Dieses Haus wird vom Cello Lehrer Bongani, der letztes Jahr vom Yehudi-Menuhin Orchester in Gstaad (CH) eingeladen wurde, benutzt und in Ordnung gehalten. Bongani ist derjenige Künstler, der keine Noten mehr braucht; denn nachdem er ein Musikstück gehört hat, spielt er es einfach vom Gehör, sogar im Orchester. Dieses Haus Luzern hat etwas Tiefgründiges in sich; denn wer hier unterrichtet oder übt, fällt nicht selten in einen Tiefschlaf. So ergeht es Bongani täglich. Vielleicht schöpft er aus diesen tiefen Schichten seine musikalischen Gaben. Er verrät niemandem, wie man dorthin gelangt.

Dienstag, 24. Juni 2014

Wer hat denn all das bezahlt?

Das wohl grösste Haus ist die Mal Hütte. Zuerst war sie für den Tanzunterricht bestimmt gewesen.
Charlotte Obrist war eine liebe Kollegin während der Zeit, als sie in Kloten CH meditativen Tanzunterricht erteilte. Leo Ehrler hatte sie in ihrer wertvollen Arbeit kräftig unterstützt.
Doch es ist ein Rätsel, weshalb Charlotte und Leo  unserer Tanzhütte den Namen  St.Anna gaben.
Vielleicht war diese Anna eine gute Tänzerin vor Gott, weshalb sie dann heilig gesprochen wurde. Die kath. Kirche macht ja oft so schräge Kurven.

Wer hat denn all das bezahlt?

Meine Schwester Theres, die das Altersheim in Sargans leitete, kam auf Besuch und sah, dass unser APC etwas ist, das es sich lohnt zu unterstützen. Und so hat sie nicht gezögert, uns einfach so ein grosses Haus zu bezahlen. Heute werden darin um die 30 Kinder in Gitarre unterrichtet.
Theres hatte als Kind selber Mandoline gespielt.

Wer hat denn all das bezahlt?

Das 2. Haus wurde mir Nathalie angeschrieben. Peter Hans, ein Pilot aus Birchwil, verlor seine Nichte Nathalie, als sie am 1.Schultag von einem unachtsamen Autofahrer getötet wurde. Das Beerdigungsopfer dieses Kindes sandte die Familie an andere Kinder, an unser Hilfswerk APC, damit wir ein Haus für die Blasinstrumente bauen konnten.

"Wer hat denn all das bezahlt?

Mit der Hochzeit des Häuptlings hat die grosse Finanzierung des APC Tsumeb begonnen. Mit einer Marimba-und Tanzgruppe tourten wir in der Schweiz und im Vorarlberg, wo der Geschäftsleiter von Omicron, Martin Pfanner, unsere Vorführung "Die Hochzeit eines Häptlings " genoss. Da hatte er die glorreiche Idee, an den Aufbau des neuen APC in Tsumeb jeden Monat einen schönen Geldbetrag zu spenden. Ohne diese Spende hätten wir das APC nicht so grossartig aufbauen können. Die erste Musikhütte ist deshalb  Omicron, Martin Pfanner , gewidmet