Donnerstag, 30. August 2012
Montag, 27. August 2012
Welches Glück!
Wie haben wirklich Glück, die Harfenistin Nicola Hanck für 3 Monate bei uns zu haben.
Sie versteht es, sogar in dieser fremden Kultur die Mädchen so fürs Harfenspiel zu begeistern, dass sie sogar am Sonntag morgen die Schlüsselfrau aus dem Bett jagen, um ihnen das APC Tor zu öffnen.
Von Nicola kann auch ich sehr viel Methodik lernen, vor allem, wie Gruppenstunden auf der Harfe interessant gestaltet werden können.
Nicola wird auch auf die Suche nach den ältesten Afrika-Harfen und deren Spieler gehen, um diesen eine Zukunft zu geben, indem sie diese ins APC einbinden wird.
Sie versteht es, sogar in dieser fremden Kultur die Mädchen so fürs Harfenspiel zu begeistern, dass sie sogar am Sonntag morgen die Schlüsselfrau aus dem Bett jagen, um ihnen das APC Tor zu öffnen.
Von Nicola kann auch ich sehr viel Methodik lernen, vor allem, wie Gruppenstunden auf der Harfe interessant gestaltet werden können.
Nicola wird auch auf die Suche nach den ältesten Afrika-Harfen und deren Spieler gehen, um diesen eine Zukunft zu geben, indem sie diese ins APC einbinden wird.
Oskar Schultheis, ein Original aus Deutschland
Da tönt es, und alle blasen und spielen auf das Kommando von Oskar, der gekonnt einige Musiknummern für die neue CD Aufnahme dirigiert. Da ist keine Ablenkung mehr möglich,sondern nur noch volle Konzentration.
Oskar, ein virtuoser Klarinettist, kam vor 3 Wochen ins APC und wird bis Ende September den Musikern die nötige Spritze geben, um die neue CD-Produktion voranzutreiben, und um die Klarinettenspieler einen Grad weiterzubringen. Der Frühpensionierte hat Schwung und Kraft, als ob er erst gestern den 20. gefeiert hätte.
Solche Voluntiers sind Gold wert.
Oskar, ein virtuoser Klarinettist, kam vor 3 Wochen ins APC und wird bis Ende September den Musikern die nötige Spritze geben, um die neue CD-Produktion voranzutreiben, und um die Klarinettenspieler einen Grad weiterzubringen. Der Frühpensionierte hat Schwung und Kraft, als ob er erst gestern den 20. gefeiert hätte.
Solche Voluntiers sind Gold wert.
Aufführung vor dem höchsten Staatsmann
Die langen, monotonen Reden des Bishofs und des Conferanciers wollten nicht enden. Die Hitze im Gummizelt drückte mehr und mehr je länger die Reden der VIP dauerten. Die Leute begannen zu schlafen, und ab und zu fiel einer unserer Musiker über die Stuhllehne seitwärts zu Boden; was kein Wunder war; denn für diesen wichtigen Anlass hatten sie tags zuvor während Stunden geübt; und morgens in der Früh fuhren wir einige Hundert Kilometer der angolanischen Grenze zu, wo die höchsten Politiker Namibias ein Jubiläum feierten.
Als für uns der grosse Moment kam, unser Bestes auf den Instrumenten Geige, Cello, Harfe und Flöte zu präsentieren
waren alle schon so müde, dass nur noch der Wunsch aufkam, bald möglichst dieses heisse Zelt verlassen oder endlich mit dem Mittagsessen beginnen zu können. Kaum begannen sie zu spielen, bedankte sich der Conferancier für die Musik; er klemmte ab, obschon vom Premier Minister ein grosser Applaus erschallte.
Dann packten sie die Instrumente ein, verliessen das Gummizelt, und wir fuhren weg.
Als für uns der grosse Moment kam, unser Bestes auf den Instrumenten Geige, Cello, Harfe und Flöte zu präsentieren
waren alle schon so müde, dass nur noch der Wunsch aufkam, bald möglichst dieses heisse Zelt verlassen oder endlich mit dem Mittagsessen beginnen zu können. Kaum begannen sie zu spielen, bedankte sich der Conferancier für die Musik; er klemmte ab, obschon vom Premier Minister ein grosser Applaus erschallte.
Dann packten sie die Instrumente ein, verliessen das Gummizelt, und wir fuhren weg.
Freitag, 24. August 2012
Schwarzkatzenblut
Die Angst der Grade 12 Schüler, (in Europa wären das die Maturanden), bei den Schlussprüfungen, die jetzt anstehen, durchzufallen, treibt sie in schreckliche Handlungen:
In der Stadt Otjiwarongo verschwanden die schwarzen Katzen. Diese wurden von den sog. Maturanden gestohlen, geköpft und das auslaufende Blut gesoffen. Anschliessend schnitten sie sich am ganzen Körper kleine Risse ein und schmierten sich dann mit dem restlichen Blut der Katzen ein. Dies sollte helfen, die Maturaprüfung zu bestehen.
Zum Glück hat sich da die Polizei eingeschaltet, um zu prfen, wer solche Aberglauben antreibt.
Wir haben hier wirklich ein eigenartiges Schulsystem: Da werden alle Schüler in die gleiche uniformierte Klasse gesteckt. Die sehr Begabten sind unterfordert, machen dann allerlei Blödsinn und fallen deswegen aus der Schule. Die Schwächeren werden irgendwie durchgeschleppt und fallen am Ende bei allen Prüfungen durch. Das Resultat: Sie werden kaum eine Arbeitsstelle finden, da es auch keine Handwerkschulen gibt, können sie weder Nägel einschlagen noch richtig die Pflanzen bewässern.
In der Stadt Otjiwarongo verschwanden die schwarzen Katzen. Diese wurden von den sog. Maturanden gestohlen, geköpft und das auslaufende Blut gesoffen. Anschliessend schnitten sie sich am ganzen Körper kleine Risse ein und schmierten sich dann mit dem restlichen Blut der Katzen ein. Dies sollte helfen, die Maturaprüfung zu bestehen.
Zum Glück hat sich da die Polizei eingeschaltet, um zu prfen, wer solche Aberglauben antreibt.
Wir haben hier wirklich ein eigenartiges Schulsystem: Da werden alle Schüler in die gleiche uniformierte Klasse gesteckt. Die sehr Begabten sind unterfordert, machen dann allerlei Blödsinn und fallen deswegen aus der Schule. Die Schwächeren werden irgendwie durchgeschleppt und fallen am Ende bei allen Prüfungen durch. Das Resultat: Sie werden kaum eine Arbeitsstelle finden, da es auch keine Handwerkschulen gibt, können sie weder Nägel einschlagen noch richtig die Pflanzen bewässern.
Sonntag, 19. August 2012
Afrikanischer Fatalismus überholt
Der kleine Cellospieler hat wegen eines Unglücks den Zeige-und Mittelfinger verloren. Die frühere Geigenlehrerin hatte dem Jungen mitgeteilt, dass er wegen dieses Handicaps nur Marimba spielen dürfe und weigerte sich, diesem auch nur eine einzige Geigenstunde zu geben. Aber der Kleine gab nicht auf. "Ich kann auch mit 3 Fingern spielen," protestierte er bei allen Lehrern, und gab seinen Traum, Saiteninstrumente zu lernen, nicht auf. So nahm ihn schliesslich der Celloplayer zu sich und zeigte ihm, wie man auf dem Cello spielen kann.
2 Jahre später: Der Kleine spielt heute nicht nur gut Cello, und Geige im Juniorenorchester, sondern er zupft gekonnt die Guitarre.
Mittwoch, 15. August 2012
Bringen die Schweizer-Männer ihre Frauen auch um?
Stolz zeigte die Flötenlehrerin Priscilla ihren namibianischen Pass.
Wozu sie diesen Pass gebrauche, wollten einige wissen. Ihre Antwort war eine
kurze Rede über die Untreue und Brutalität der Namibian Männer. Wenn eine
Frau eine eigene Meinung und den eigenen Willen bekunde, biginnen die
Männer zu schlagen; und wenn sich dann die Frauen von diesen Biestern
trennen wollen, werden sie gleich umgebracht.
So habe sie sich entschieden, eines Tages einen Mann aus Europa zu wählen;
denn sie habe jetzt dank der Schweizer Volunteers erfahren, dass diese die
Meinung der Lehrerinnen bewundern und ernst nehmen.
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